Freiflächenheizung im Kölner Hippodom

09.12.2010, Natürliche Lebensbedingungen für Krokodile zu jeder Jahreszeit.

Der Kölner Zoo ist seit Juni 2010 um eine Attraktion reicher: Im neuen Hippodom können Besucher eine einzigartige afrikanische Landschaft erleben.

200 m² Land- und 185 m² Wasserfläche gehören allein den Nilkrokodilen. Damit die wärmeliebenden Tiere vorwiegend dort verharren, wo Besucher sie gut beobachten können, haben die Erbauer der Anlage einen kleinen Trick angewendet: Eine elektrische Freiflächenheizung von AEG Haustechnik wurde installiert.

Dass Besucher so nah wie möglich an die Tiere herankommen und einen Einblick über ihre Lebensräume bekommen, gehört zum Credo des Kölner Zoos. „Mit ihrem natürlichen Wärmebedürfnis locken wir die Tiere sozusagen an die vorgesehene Stelle“, erklärt Dr. Alexander Sliwa, Zoologe und Krokodil-Experte im Kölner Zoo. Die Bodentemperatur im Hippodom soll zumindest an einer Stelle 22°C nicht unterschreiten. Unter einer grobkörnigen Sandfläche steigert zusätzlich ein temperierter Bodenbereich das Wohlbefinden der Nilkrokodile und bringt sie auf ihre nötige Stoffwechseltemperatur. Hierfür ist zudem Wärme von oben nötig, die die herabhängenden UV-Wärmestrahler erbringen.

Die Planer lösten diese Aufgabe kostensparend und zügig mit einer elektrischen Freiflächenheizung, auch als „Frostschutz-System“ bekannt, weil sie sich insbesondere für alle Außenbereiche eignet.