FACHBEGRIFFE
Die aus einem Raum abströmende bzw. abgesaugte warme („ge-/verbrauchte“) Luftmenge (vom Raum aus betrachtet). Die Abluftmenge wird in m³/h abgegeben.
Als Abluftbereiche werden die Räume bezeichnet (i.d.R. sind es sie Feuchträume bzw. Bad-, Toiletten- und der Küchenbereich), aus denen verbrauchte Luft abgesogen wird.
Der THERMO BODEN mit seiner geringen Aufbauhöhe eignet sich hervorragend für den nachträglichen Einbau (Altbaurenovierung), aber auch für den Neubau. Er ist ein flexibles, elektrisches Fußboden-Temperiersystem, welches unter keramischen Fliesen, Natursteinbelägen, Teppich, Parkett, Kork und PVC (der Bodenbelag muss für eine Fußbodenheizung geeignet sein) verbaut werden kann.
Die Anodenverschleißanzeige auf der Bedienblende der Comfort-Wandspeicher signalisiert eine verschlissene Opferanode, die ausgewechselt werden muss, um den Behälter weiterhin von Korrosion zu schützen zu können.
Es gibt Fußbodentemperiersysteme mit einem oder zwei Anschlusskabeln. Bei Heizmatten mit einem Anschlusskabel ist der Rückleiter im Heizleitern integriert. Planung und Montage ist bei diesen Modellen wesentlich einfacher als bei Matten mit getrennten Anschlussleitern.
Alle THERMO BODEN-Modelle von AEG besitzen nur ein Anschlusskabel und stellen somit eine rationelle Planung und Montage sicher.
Der TBSG S 200 Wellness Comfort hat herstellungstechnologisch bedingt 2 Anschlussleitungen, dafür aber IP X8.
Als Arbeitszahl wird bei Wärmepumpen der Quotient der Heizwärme und der Verdichter-Antriebsarbeit über einen bestimmten Zeitraum bezeichnet.
Beispiel:
Vom Verdichter aufgenommene Energie: 1 kW/pro Stunde.
Abgebene Energie: 3kW/pro Stunde
3 kW/h
---------
1 kW/h = Arbeitszahl 3
Die aus dem Freien angesaugte, in der Lüftungsanlage eingespeiste Frischluftmenge. Die Außenluftmenge wird in m³/h angegeben.
Beim Betrieb einer Speicher- oder Teilspeicherheizung kommen Aufladeregler zum Einsatz. Der Aufladeregler wird vom Zentralsteuergerät angesteuert und regelt in Abhängigkeit von Restwärmemenge und Witterung die Aufladung der Speicherheizung.
Der Regler kommt bei Freiflächenheizungen und Schrägdachheizungen zum Einsatz. Er regelt in Verbindung mit dem Feuchte- und Temperaturfühler und Eismelder die Beheizung der Freiflächenheizungen. Eine reine Außentemperaturregelung ohne Eismelder und Feuchte- und Temperaturfühler ist wegen der höheren Betriebskosten nicht zu empfehlen.
Subjektives menschliches Wohlbefinden infolge psychologischer und physiologischer Einflüsse.
Der Bereitschaftsstromverbrauch gibt die Energiemenge an, die in 24 Stunden benötigt wird, um eine Speichertemperatur von 65 °C über einen Zeitraum von 24 Stunden konstant zu halten. Der Bereitschaftsstromverbrauch ist ein Maß für die Qualität der Wärmedämmung eines Warmwasserspeichers.
Der an einer beliebigen Stelle des Rohrnetzes bei laufender Pumpe (Ruhedruck plus örtlicher Pumpendruck) auftretende Innendruck.
Bei Durchlauferhitzern direkt im Wasserfluß liegende Blankdrahtheizwendel. Die massearmen Heizwendeln gewährleisten eine schnelle Wärmeabgabe und sind gegen Verkalkung weitgehend unempfindlich.
Ein Messverfahren, bei dem mittels Axialventilator die Luftdichtigkeit eines Gebäudes ermittelt wird. Für die Messung werden alle Luftdurchgänge, wie z. B. Badentlüfter, Küchenabzugshaube etc. luftdicht verklebt, so dass nur der Luftdurchgang durch die Gebäudehülle gemessen wird. Mit dem Ventilator lassen sich nun konstant gehaltene Druckdifferenzen zwischen dem Gebäudeinneren und der Umgebung erzeugen. Die bei den eingestellten Druckdifferenzen geförderte Luftmenge wird gemessen. Sie entspricht der Luftmenge, die durch die Leckagen strömt.
Eine Fußbodenheizung, kurz Bodenheizung, gehört zur übergeordneten Gruppe der sogenannten Flächenheizungen.
Erfahren Sie mehr über Bodenheizung
Über den Bodentemperaturfühler des THERMO BODENS wird die Ist-Temperatur des Fußbodens aufgenommen. Ist- und Soll- Temperatur des THERMO BODEN werden im Fußbodentemperaturregler verglichen, bei Abweichung wird automatisch vom Fußbodentemperaturregler nachgeregelt.
Ein Boiler, auch Warmwasserboiler, Warmwasserspeicher oder kurz Speicher genannt, bezeichnet ein im Haushalt fest installiertes Gerät zur Erzeugung von warmem Wasser mit einem integrierten Wasserspeicher.
Erfahren Sie mehr über Boiler
Eine Betriebsart der Elektrospeicher, die das Wasser einmal auf die eingestellte Temperatur aufheizt, die erneute Aufheizung erfolgt erst, wenn die Taste für Boilerbetrieb erneut betätigt wird.
Als Bypass wird ein (Luft-)Nebenstrom bezeichnet, der den Luftstrom vom im Hauptstrom befindlichen Wärmetauscher vorbei führt; auch die Kurzform von "Bypassleitung".
Dient zur Eis- und Schneefreihaltung von Dachrinnen und Fallrohren sowie Schrägdächern.
Die Schallintensität wird in Dezibel, dB(A), gemessen. Die Hörschwelle (absolute Stille) liegt bei 0 dB. Flüstern oder Blätterrauschen verursachen 20 - 30 Dezibel. 40 Dezibel misst man in einem ruhigen Wohnquartier ohne Verkehr. Ein Gespräch entspricht 60 Dezibel. Als sehr laut gelten Strassenverkehr (70 dB in 10 Meter Abstand), Lastwagen (85-95 dB, 5 Meter), Industrielärm und Diskotheken (95-110 dB) und der Fluglärm von Jets (110 dB für ein Grossraumflugzeug im Abstand von 250 Metern, 140 dB in unmittelbarer Nähe eines Düsentriebwerks).
Eine Verdoppelung der Geräuschentwicklung erhöht den Pegel um 3 dB. Die Erhöhung des Schallpegels um 10 dB empfindet das menschliche Ohr als Verdoppelung des Lärms.
Die Direktheizung zeichnet sich durch die sofortige bzw. geringfügige zeitliche Verzögerung der Wärmeabgabe aus. Es sind in der Regel massenlose Heizsysteme (es wird kein Wärmespeichermedium erwärmt). Direktheizgeräte können fest verbaut (z. B. THERMO BODEN) oder beweglich installiert sein (z. B. Heizlüfter, Wandstrahler, Konvektoren).
Ein von AEG patentiertes System, welches die Ausdehnung des erwärmenden Wassers bei Kleinspeichern kompensiert und somit bei jedem Aufheizen bis zu 0,15 Liter warmes Wasser - und die entsprechende Menge Strom - spart und des weiteren für eine weitaus geringere Kalkbildung an den Tropfstellen sorgt.
Unterschied zwischen zwei Drücken in einer (Trinkwasser-) Anlage.
Vorrichtung im Kaltwasserzulauf von Durchlauferhitzern zur Begrenzung der durchfließenden Wassermenge. Der Durchflussmengenbegrenzer stellt sicher, dass bei voll geöffneter Armatur der Durchfluss, unabhängig von Druckschwankungen des Leitungsnetzes, weitgehend auf einem bestimmten Maximalwert konstant bleibt.
Um Staudruckschäden bei offenen Warmwassergeräten zu vermeiden, muß der Wasserdurchfluss unter Berücksichtigung des Wasserleitungsdruckes und der jeweiligen Gerätegröße eingestellt werden.
Verhältnis von Wasservolumen, das einen bestimmten Fließquerschnitt durchfließt und der dazu benötigten Zeit.
Geräte in Einkreis-Ausführung sind Elektrospeicher, die bei jeder Einschaltung des Temperaturwählreglers mit der vollen Heizleistung arbeiten. Je nach Gerätegröße können dieses z. B. 2, 3, 4 oder 6 kW, bei Standspeichern ab 400 Litern auch höhere Leistungen sein.
Bei weit voneinander liegenden Zapfstellen bietet sich auf Grund der kurzen, verlustarmen Leitungsführung die Einzelversorgung an, zu deren Realisation ein Kaltwasseranschluss und eine Steckdose benötigt wird.
Der Regler kommt bei Freiflächenheizungen und Schrägdachheizung zum Einsatz. In Verbindung mit dem Feuchte- und Temperaturfühler sorgt er dafür, dass die Freiflächenheizung bzw. Schrägdachheizung lediglich wenn es von der Witterung erforderlich ist - wenn mit Vereisung gerechnet werden muss – beheizt wird.
Elektroheizungen, auch Wärmespeicher genannt, sind elektrisch betriebene Heizungen, die einen innenliegenden Wärmespeicher aufheizen und die Wärme gleichmäßig wieder abgeben.
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Der Energiebedarf eines Hauses ist die Summe des Lüftungswärmebedarfs und des Transmissionswärmebedarfs und dient zur Dimensionierung der Heizungsanlage.
Markierung auf dem Bedienknopf des Temperaturreglers von AEG Warmwasserspeichern. Die Markierung kleines "e" = "Energie sparen" für 60 °C und die Markierung großes "E" = "Energie sparen" für 40 °C für große Energieeinsparung, gibt dem Benutzer den Hinweis auf besonders wirtschaftlichen und energiesparenden Betrieb.
Unkontrollierter Austausch von Raumluft gegen Außenluft nur über geöffnete oder gekippte Fenster.
Bei Bedarf kann die Temperatureinstellung des DDLE Thermodrive über Funk-Temoeraturtaster erfolgen.
Der Feuchte- und Temperaturfühler kommt bei Dachrinnenheizungen zum Einsatz. Bei Freiflächenheizungen wird der Feuchte- und Temperaturfühler in einer Einbauhülse zwischen den Heizleiter der Freiflächenheizung verbaut. Bei dachrinnenheizungen wird keine Einbauhülse benötigt. Die Temperatur wird durch einen Heißleiter (NTC) erfasst, die Feuchte durch eine PTC-Messung. In Verbindung mit dem Eismelder sorgt er dafür, dass die Dachrinnenheizung lediglich wenn es von der Witterung erforderlich ist - wenn mit Vereisung gerechnet werden muss – beheizt wird.
In der Feuchtetechnik unterscheidet man u. a. drei verschiedene Feuchtedefinitionen:
1. Absolute Feuchte
2. Sättigungsfeuchte
3. Relative Feuchte
Eine Flächenheizung bezeichnet in der Regel verschiedene Heizungssysteme, welche die Wärme über die Flächen der Bauteile abgeben und so die umliegenden Räume und Gegenstände erwärmen.
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Die ins Freie abgeführte (aus dem Haus geleitete), abgekühlte Luftmenge in m³/h.
Dient zur Eis- und Schnee-Freihaltung von Außenflächen wie Fußwegen, (Tiefgaragen-) Einfahrten und Vorplätzen.
Statt der Opferanode schützt die Fremdstromanode den spezialemaillierten Stahlinnenbehälter des Warmwasserspeichers vor Korrosion. Die Fremdstromanode ist mit dem Innenbehälter leitend verbunden. Von der Anode fließt entsprechend der elektrochemischen Spannungsreihe ein Strom zu möglichen Fehlstellen in der Emaille. Durch die Spannungsversorgung der Fremdstromanode bietet sie einen vollautomatischen, verschleißfreien Korrosionsschutz.
Markierung auf dem Bedienungsknopf des Temperaturwahlreglers, bei der die Heizung einschaltet, wenn die Wassertemperatur unter ca. 5 °C absinkt.
Die Fußboden-Direktheizung erfordert eine 24-Stunden-Freigabe durch das EVU für Heizzwecke, sie zeichnet sich durch eine geringfügige zeitliche Verzögerung der Wärmeabgabe aus.
Die Verlegung erfolgt überwiegend in Altbauten auf vorhandenem Untergrund. Die Flächenheizelemente werden nach dem Verlegen mit Dünn- oder Mittelbettmörtel abgedeckt.
Die Fußbodenspeicherheizung kommt zum Einsatz, wenn Freigabe durch das EVU für Heizzwecke lediglich während der Schwachlastzeit in der Nacht und nachrangig während einiger Stunden am Tag vorliegt. Durch den erhöhten Fußbodenaufbau (größere Massen) ergibt sich eine zeitliche Verschiebung der Wärmeabgabe vom Heizestrich an die zu beheizenden Räume. Damit die Raumtemperatur optimal geregelt werden kann, wird unter den Fenstern zusätzlich eine schnell reagierende Randzonenheizung installiert.
Die Fußboden-Teilspeicherheizung erfordert mindestens eine 16-Stunden-Freigabe durch das EVU für Heizzwecke (Sperrzeiten max. 2 Stunden). Durch den erhöhten Fußbodenaufbau (größere Massen) ergibt sich eine zeitliche Verschiebung der Wärmeabgabe vom Heizestrich an die zu beheizenden Räume.
Über den Bodentemperaturfühler des THERMO BODEN wird die Ist-Temperatur des Fußbodens aufgenommen. Ist- und Soll-Temperatur werden im Fußbodentemperaturregler verglichen, bei Abweichung wird automatisch vom Fußbodentemperaturregler nachgeregelt. Je nach Ausführung ist der Fußbodentemperaturregler mit und ohne programmierbarer Zeitschaltuhr bzw. Display in Auf- und Unterputzvarianten lieferbar.
Geschlossene Armaturen dienen der Absperrung des Wasserleitungsnetzes sowohl auf der Warmwasserseite als auch auf der Kaltwasser- btw. Frischwasserseite. Sie müssen für den herrschenden statischen Leitungsdruck geeignet sein.
Geschlossene Warmwasserspeichewr sind im Gegensatz zu den offenen Warmwasserspeichern stets dem vollen Wasserleitungsdruck ausgesetzt, weil das Warmwasserventil der Armatur in der leitung nach dem Speicher angeordnet ist. Geschlossene Geräte verfügen aufgrund der höheren Druckverhältnisse über einen druckfesten Metallbehälter. Geschlossene Warmwasserspeicher müssen gemäß DIN 1988 mit einer Sicherheitsventilkombination installiert werden.
Mehrere nahe beieinander liegende Zapfstellen (z. B. Waschbecken und Dusche) sollten von einem geschlossenen Speicher oder Durchlauferhitzer gruppenversorgt werden. Auch hier sind die Leitungsverluste durch die kurzen Leitungswege gering.
Heizestrich ist ein schwimmender Zementestrich nach DIN 18560, der bei (Teil-) Speicherheizungen als Wärmespeicher fungiert.
Bei Flächenheizung wird im Heizleiter die elektrische Energie in Wärme umgewandelt und an die Umgebung (Bodenbelag) abgegeben. Je nach Ausführung besitzen die Heizleiter der Flächenheizungen einen unterschiedlichen Aufbau.
Die Heizschleife mit Heizleitung kommt bei der Dachrinnen- und Schrägheizung zum Einsatz. Der Heizleiter ist nicht wie bei den anderen Flächenheizsystemen mäanderförmig auf einem Träger aufgebracht, sondern liegt als frei konfektionierbar als Rollenware vor.
Der Bodentemperaturfühler mit der Anschlussleitung wird in einem Isolationsrohr aus Kunststoff zwischen den Heizschleifen verlegt. In der aus Kupfer ausgeführten Fühlerhülse (hohe Wärmeleitfähigkeit) wird der Bodentemperaturfühler eingebracht. Da der Bodentemperaturfühler incl. Anschlussleitung vollständig in Rohren verlegt werden sollte, kann er bei einem Defekt problemlos (ohne die Fliesen zu beschädigen) ausgetauscht werden.
Klimageräte dienen zur Erzeugung und Aufrechterhaltung einer optimalen Raumklimatisierung.
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Ein passives Wärmerückgewinnungssystem, in dem die zuströmende Außenluft in einem Bauteil aus Aluminium oder Kunststoff berührungslos an der warmen Fortluft vorbeigeführt und dabei vorgewärmt wird.
Lüftung ist das (kontrollierte) Austauschen von Raumluft gegen frische Außenluft.
Der Lüftungswärmebedarf ist die Energiemenge, die beim Lüften verloren geht und durch die Heizungsanlage wieder zugeführt werden muss.
Die absolute Feuchte gibt die Wassermenge an, die in einem bestimmten Luftvolumen enthalten ist.
Die relative Luftfeuchte ergibt sich aus dem Verhältnis der absoluten Feuchte zur Sättigungsfeuchte und wird in Prozent gemessen. In der Regel bezieht sich die Angabe der Luftfeuchte auf die relative Luftfeuchte, da diese für feuchteabhängige Vorgänge maßgebend ist.
Die Sättigungsfeuchte gibt die maximal mögliche Wassermenge an, die in einem bestimmten Luftvolumen enthalten sein kann. Die Sättigungsfeuchte ist sehr von der Temperatur abhängig und steigt mit der Temperatur stark an.
Die Magnesium-Behälterschutzanode schützt den spezialemaillierten Stahlinnenbehälter des Warmwasserspeichers vor Korrosion. Die Magnesium-Behälterschutzanode ist mit dem Innenbehälter leitend verbunden. Von der Anode fließt entsprechend der elektrochemischen Spannungsreihe ein Strom zu möglichen Fehlstellen in der Emaille, der die Auflösung der Anode (Opferung) zur Folge hat. Aus diesem Grund ist die Magnesiumanode auswechselbar, eine Verschleißanzeige signalisiert den Zustand der Anode. Der durch die Auflösung der Magnesiumanode entstehende Anodenstrom verhindert Korrosion an der Schadstelle.
Ein Nachtspeicherofen, auch Nachtspeicherheizung oder kurz Nachtspeicher genannt, ist eine elektrisch betriebene Heizungen, die einen innenliegenden Wärmespeicher aufheizen und die Wärme gleichmäßig wieder abgeben.
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Offene Armaturen werden zum Betrieb von offenen (drucklosen) Warmwasserspeichern benötigt:
Offene Armaturen sind an den drei Anschlussrohren zu erkennen (Kalt- und Wamwasser):
• Kaltwasserzulauf
• Leitung zum Kaltwasserzulauf des Speichers
• Warmwasserleitung vom Auslauf des Speichers
Der Betriebsdruck in Speichern ist bei der offenen Installation immer 0 bar, da der Speicherinhalt über eine spezielle, offene Armatur stets mit der Außenluft in Verbindung steht. Bei der Entnahme von warmem Wasser drückt das zufließende kalte Wasser das darüberliegende warme Wasser aus dem Speicher zum Auslauf der Armaturen.
Die Opferanode schützt den spezialemaillierten Stahlinnenbehälter des Warmwasserspeichers vor Korrosion. Die Magnesiumanode ist mit dem Innenbehälter leitend verbunden. Von der Anode fließt entsprechend der elektrochemischen Spannungsreihe ein Strom zu möglichen Fehlstellen in der Emaille, der die Auflösung der Anode (Opferung) zur Folge hat. Aus diesem Grund ist die Magnesiumanode auswechselbar, eine Verschleißanzeige signalisiert den Zustand der Anode. Der durch die Auflösung der Magnesiumanode entstehende Anodenstrom verhindert Korrosion an der Schadstelle.
PinControl dient dazu, beim hydraulischen Durchlauferhitzer DDLT unerwünschte Schwankungen der Auslauftemperatur weitgehend zu vermeiden. Ein kompakter Regelkegel in der Druckdifferenzdose gleicht die Druckschwankungen im Leitungsnetz zuverlässig und kontinuierlich aus.
Spezielle Wärmedämmung aus Polyurethan-Hartschaum bei Speichern, die direkt auf den Behälter aufgeschäumt ist, oder in Form von zwei Halbschalen, die um den Behälter gelegt werden, um die Wärmeverluste auf ein Minimum zu reduzieren.
Damit die Fußbodentemperatur in Richtung der Außenwände nicht zu sehr abfällt, erfolgt an den Randzonen eine kontrolliert, erhöhte Wärmeabgabe. Die Randzone wird mit einem separaten Heizmatten-/Reglersystem ausgeführt.
Der Raumtemperaturreglerregler regelt die Wärmeabgabe von Heizgeräten. Je nach Ausführung besitzt er ein Display, individuelle Sparprogramme und Selbstdiagnose Funktionen.
Bei Fußboden-Speicherheizungen dient der in einem verschlossenen Schutzrohr zwischen zwei Heizleitern eingebrachte Fühler zur Ermittlung der Restwärme im Heizestrich.
Rohrbegleitheizungen dienen zur Frostfreihaltung von wärmegedämmten Rohren, Versorgungs- und Entsorgungsleitungen oder zum Temperieren von Leitungen mit hochviskosen Flüssigkeiten.
Je nach Ausführung der Flächenheizung wird der Rückleiter (Kaltleiter) separat geführt (zwei Anschlusskabel mit separater Rückführung) oder mit dem Heizleiterkabel integriert in einer Anschlussleitung geführt (ein Anschlusskabel).
Vollautomatisches und praktisch wartungsfreies System zur Vermeidung von Schäden durch Schneebretter und Eiszapfen an Dachflächen.
Die selbstlimitierenden Heizbänder ändern ihre Heizleistung in Abhängigkeit ihrer unmittelbaren Umgebungstemperatur und können unter Berücksichtigung der maximalen Länge beliebig den Erfordernissen der Dachrinnen- und Schrägdachheizung angepasst werden. Zwischen den beiden parallel geführten Kupferleitern befindet sich ein Kunststoffhalbleiter, der sich bei steigender Umgebungstemperatur ausdehnt, damit erhöht sich der Widerstand und die Heizleistung sinkt.
Armaturen zum Schutz von Anlagenteilen vor unzulässigen Druck- oder Temperaturüberschreitungen, z. B. Sicherheitsventile.
Für den Benutzer unzugänglicher Sicherheitsschalter, der bei unzulässig hoher Temperatur (im Fehler oder Störfall) das Gerät allpolig vom Netz trennt. Das Gerät darf erst nach Behebung der Störungsursache durch den Fachmann wieder eingeschaltet werden.
Korrosionsschutz für die Behälter von geschlossenen Warmwasserspeicher aus einer Spezialemail. Emaillierungen sind spezielle silikatische Gläser mit besonderer chemischer Zusammensetzung und physikalischer Beschaffenheit. Sie entstehen durch das Aufschmelzen in einer dünnen, geschlossenen Schicht auf einen metallischen Träger. Emaille ist hart, schlagfest, temperaturbeständig, physiologisch unbedenklich und verhält sich neutral zu allen Rohrleitungsmaterialien.
Leistungswähler bei hydraulisch gesteuerten Durchlauferhitzern für den jeweiligen Bedarfsfall, um eine energiesparende Betriebsweise zu erreichen.
Kombiniertes Sicherheits-Regelorgan bei Durchlauferhitzern, das bei unzulässig hoher Temperatur bzw. hohem Druck das Gerät allpolig abschaltet und erst nach Behebung der Störungsursache durch den Fachmann wieder eingeschaltet werden darf.
Beim Überschreiten einer bestimmten Temperatur wird die Heizleistung abgeschaltet und nicht selbsttätig wieder eingeschaltet. Der Benutzer muss die Wiedereinschaltung manuell vornehmen.
Ein Regelorgan am Kochendwassergerät, das bei einer bestimmten, von ca. 35 °C bis 85 °C stufenlos einstellbaren Temperatur die Kontakte öffnet und nicht wieder selbsttätig schließt. Der Benutzer muss für die Wiedereinschaltung den Druckknopf erneut betätigen. Durch den Temperaturwählbegrenzer wird bei Kochendwassergeräten ein unzulässig hoher Temperaturanstieg im Gerät verhindert.
Regelorgan in allen offenen und geschlossenen Warmwasserspeichern, das in Abhängigkeit von der am Fühler einwirkenden Temperatur selbsttätig die Kontakte öffnet und schließt. Die Wassertemperatur kann stufenlos von ca. 35 °C bis 85 °C eingestellt werden.
Armatur für offene Warmwassergeräte, die neben dem Ventil für die Entnahme noch mit einem Temperiergriff mit Regulierkolben ausgestattet ist. Ein Teilstrom des Wassers wird über den Speicher geführt, während der Rest direkt zum Auslauf fließt. Die Temperatureinstellung des auslaufenden Wassers erfolgt nur über den Temperiergriff. Mittels der Temperierbatterie wird eine gleichmäßigere Mischwassertemperatur als bei Mischbatterien erreicht.
Der THERMO BODEN mit seiner geringen Aufbauhöhe eignet sich hervorragend für den nachträglichen Einbau (Altbaurenovierung), aber auch für den Neubau. Er ist ein flexibles, elektrisches Fußboden-Temperiersystem, welches unter keramischen Fliesen, Natursteinbelägen, Teppich, Parkett, Kork und PVC (der Bodenbelag muss für eine Fußbodenheizung geeignet sein) verbaut werden kann.
Der Transmissionswärmebedarf ist die Energiemenge, die Wärmeverluste eines Hauses (z. B. durch Fensterflächen, Dach und Wände, jedoch nicht den Lüftungswärmebbedarf) zusammenfasst.
Triac ist ein kontaktloses Schaltelement auf Basis eines elektronischen Halbleiters.
Trinkwasser ist das für den menschlichen Genuss und Gebrauch geeignete Wasser mit Güteeigenschaften nach DIN 2000 "Leitsätze für die zentrale Trinkwasserversorgung" und nach DIN 2001 "Leitsätze für die Einzel-Trinkwasserversorgung".
Eine zusätzliche Funktion des Temperaturwählbegrenzers, die Kochendwassergeräte vor Beschädigung schützt, wenn ohne Wasserfüllung aufgeheizt wird.
Die Übertemperatursicherung ist eine Vorrichtung, die bei Versagen des Regelorganes (Temperaturwählregler bei offenen Speichern, Wählbegrenzer bei Boilern) einen unzulässig hohen Temperaturanstieg im Gerät verhindert. Übertemperatursicherungen sind in der Regel nach dem Abkühlen des Gerätes wieder einschaltbar.
Einheits-Heizflansch, der für alle geschlossenen Warmwasserspeicher von 30 bis 150 Liter Inhalt bei Reparaturen eingesetzt werden kann. Kann durch entsprechende Klemmung auf alle gängigen Anschlusswerte angepasst werden.
Vorgefertigte Sicherheitsarmaturen für geschlossene Warmwasserspeicher (nach DIN 1988). Die Ventilkombination besteht aus Sicherheitsventil, Prüfstutzen für Manometer, Rückflussverhinderer, Prüfstutzen, Absperrventil, Druckminderventil. Da es sich um ein Standardbauelement handelt, ist die richtige Reihenfolge der Sicherheitselemente gewährleistet und die Montage erheblich vereinfacht.
Der Verlegeplan der Flächenheizung visualisiert die beheizten und unbeheizten Flächen
(Bade-/Duschwanne) der verlegten Heizmatte. Er gibt Auskunft darüber, welche Mattengröße bestellt werden muss und zeigt später, wo die Matten der Flächenheizung verlegt werden.
Thermostatarmatur zur zentralen Vormischung der Brauchwassertemperatur bei geschlossenen Warmwasserspeichern. Der Vorlaufmischer wird im Warmwasserabgang des Speichers installiert.
Durch Beimischung von Kaltwasser über eine Bypassleitung wird eine konstante Auslauftemperatur erreicht. Die Vorlauftemperatur ist stufenlos einstellbar von 40 °C bis 60 °C.
Ist Kehrwert der Wärmeleitfähigkeit, d. h. je größer die Wärmeleitfähigkeit, desto geringer der Wärmedurchgangswiderstand.
Wärmeleitfähigkeit ist die Fähigkeit eines Materials, Wärme zu leiten. Für die Trennwand eines Wärmetauschers ist ein Material mit hoher Wärmeleitfähigkeit gefragt, um die Fläche möglichst gering zu halten. Bei Hauswänden oder Fenstern ist eine gute Isolierfähigkeit, damit eine kleine Wärmeleitfähigkeit, gefragt. Das Symbol für die Wärmeleitfähigkeit ist das kleine griechische Lambda.
Gerät, das einen Wärmestrom bei niedriger Temperatur aufnimmt (kalte Seite, Verdampfer) und mittels Energiezufuhr bei höherer Temperatur wieder abgibt (warme Seite, Verflüssiger). Je nach Einsatz spricht man bei Nutzung der "kalten Seite" von Kühlmaschinen, bei der Nutzung der "warmen Seite" von Wärmepumpen.
Technische Maßnahme zur Übertragung eines Wärmeinhaltes von der Fortluft zur Zuluft mittels (Kreuzstrom-) Wärmetauscher.
Eine passive Vorrichtung zum Austausch von Wärmeenergie zwischen zwei Medien (Wärmerückgewinnung).
Flüssiges oder gasförmiges Medium (z. B. Wasser oder Luft), mit dessen Hilfe Wärme von einer Wärmequelle zum „Ziel“ transportiert wird (z. B. Heizkörper).
Warmwasser bzw. Warmwasserbereitung bezeichnet die Bereitstellung von Warm- oder Heißwasser im Haushalt. Dieses erfolgt meist mittels Durchlauferhitzer oder Warmwasserspeicher.
Erfahren Sie mehr über Warmwasserbereitung
Unter Warmwasserleistung bei Durchlauferhitzer versteht man die in einer Minute aufgeheizte Wassermenge in Litern. Die Einflussfaktoren für die Warmwasserleistung sind.
• Nennaufnahme des Gerätes
• Durchflussmenge
• Temperaturerhöhung des zufließenden Wassers
Ein Warmwasserspeicher, auch Boiler oder kurz Speicher genannt, erzeugt und speichert warmes bzw. heißes Wasser (unter 100°C) und kommt meist als fest installiertes Gerät im Haushalt zum Einsatz.
Erfahren Sie mehr über Warmwasserspeicher
Bei Durchlauferhitzern im Kaltwasserzulauf eingebaute Vorrichtung zur Begrenzung der Durchflussmenge. Der Mengenbegrenzer hält bei voll geöffneter Armatur den Durchfluss unabhängig von Druckschwankungen auf einem bestimmten Maximalwert.
Eine im Kupferheizflansch des Kleinspeichers Huz 5 comfort bzw. Hoz 5 comfort integrierte Temperatursicherung, die den unbefüllten, wasserlosen Speicher vor Beschädigung schützt. Der Aufheizvorgang des leeren Speichers wird durch die wiedereinschaltbare Temperatursicherung ausgesetzt. Die ausgelöste Sicherung wird nach Ziehen des Netzsteckers und Abkühlen der Temperatursicherung automatisch zurückgesetzt, das Gerät ist wieder betriebsbereit.
Als Wirkungsgrad eines Gerätes oder Vorgangs bezeichnet man das Verhältnis von abgegebener zu aufgenommener Energie. Der maximal erreichbare Wirkungsgrad ist 1. Da es keine technischen Prozesse ohne Verluste gibt, ist die abgegebene Energie stets kleiner als die aufgenommene. Bei elektrischen Warmwassergeräten liegt der Wirkungsgrad je nach Geräteart zwischen 0,8 und 0,98.
Der Witterungsfühler ist ein Bauglied, das die Witterung, d.h. die Außentemperatur erfaßt und den Messwert als Führungsgröße der Aufladesteuerung zuführt. Der Witterungsfühler besteht im Wesentlichen aus einem NTC-Widerstand mit 2adriger Anschlussleitung, der in einem Schutzrohr in die Außenwand (meist Nordseite) des zu beheizenden Gebäudes eingebaut wird.
Alle Zapfstellen werden von einem zentralen Warmwasserbereiter (i.d.R. ist das ein Standspeicher) versorgt. Um die Wärmeverluste zu den Zapfstellen gering zu halten, ist auf eine möglichst kurze Leitungsführung zu achten. Bei sehr langen Leitungswegen empfiehlt es sich, eine Zirkulationsleitung einzubauen.
Die Wärmemengen der Fußboden-Speicherheizungen werden vom Zentralsteuergerät in Abhängigkeit von der Außentemperatur (diese wird mit dem Witterungsfühler ermittelt) und in Verbindung mit der Restwärme des Fußbodens ermittelt. Das Zentralsteuergerät steuert die einzelnen Aufladeregler.
Zirkulationsleitungen ermöglichen bei zentraler Warmwasserversorgung (Standspeicher) einen höheren Komfort, da an den Entnahmestellen sofort warmes Wasser entnommen werden kann. Über die Zirkulationsleitung wird zeitgesteuert warmes Wasser bis an die Zapfstelle gefördert. Um Zirkulationsverluste zu verringern, muss die Zirkulationspumpe gemäß Energie-Einsparungsgesetz (EnEG) durch Thermostat und Zeitschaltuhr gesteuert werden. Auf diese Weise ist bei der Entnahme von warmem Wasser kein Vorlauf nötig, das warme Wasser steht sofort an der Zapfstelle an, ein Vorlauf von lauwarmem Wasser entfällt. Der Zirkulationsbetrieb ist nur bei großvolumigen Standspeichern möglich, die einen separaten Anschluss für die Zirkulationsleitung haben. Der Einsatz von Zirkulationsleitung empfiehlt sich ab Leitungslängen von > 5 m. Im Einzelfall ist zu prüfen, ob nicht eine dezentrale Trinkwassererwärmung wirtschaftlicher ist.
Mittels der Zirkulationspumpe wird das warme Wasser in der Zirkulationsleitung kontinuierlich (zeitgesteuert) umgewälzt. Dadurch steht permanent an der Zapfstelle warmes Wasser an, ein Vorlauf von lauwarmem Wasser ist nicht nötig.
Eine Schaltungsvariante der Elektro-, Wand- und Standspeicher. Die Grundheizung erfolgt während der tarifverbilligten Nachtzeit mit niedriger Heizleistung. Bei hohem Wasserbedarf kann tagsüber durch Betätigen eines Tasters mit hoher Heizleistung rasch nachgeheizt werden.


